AfD Rathausfraktion Wiesbaden enttäuscht über Fraktionsaustritt von Wilfried Bröder

Erika Müller soll neue stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin werden. Fraktionsvorsitzender Dr. Eckhard Müller übernimmt beide Ausschusssitze.

 

Wiesbaden (6. November 2017). Die Mitglieder der AfD-Rathausfraktion Wiesbaden sind sehr enttäuscht über den heutigen Fraktionsaustritt des AfD-Stadtverordneten und stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers, Wilfried Bröder.

Michael Obergfell

Wilfried Bröder hatte am Samstag, den 4. November 2017 in einer E-Mail an den stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden Michael Obergfell schriftlich seinen Fraktionsaustritt mit Wirkung zum 6. November 2017 erklärt. Michael Obergfell und der Fraktionsvorsitzende Dr. Eckhard Müller informierten auf der heutigen Fraktionssitzung der AfD Rathausfraktion die Stadtverordneten über den Sachverhalt. Die Fraktionsmitglieder reagierten mit Erstaunen und großer Enttäuschung.

In der E-Mail vom Samstag hatte Wilfried Bröder keine Gründe für seinen Austritt benannt. Ein Gespräch mit dem Fraktionsvorstand lehnt er ab. Im Austrittsschreiben heißt es: „Nachdem ich für mich diese Entscheidung getroffen habe, erübrigt sich jedes weitere Gespräch über diese Inhalte“.

Dr. Eckhard Müller

Die nunmehr neun Mitglieder der AfD Rathausfraktion nominierten im weiteren Verlauf der Fraktionssitzung als Nachfolgerin von Herrn Bröder in das Amt des stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers einstimmig die AfD-Stadtverordnete Erika Müller.

Die beiden Sitze von Wilfried Bröder im „Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaft“ sowie im „Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Integration, Kinder und Familie“ übernimmt der Fraktionsvorsitzende Dr. Eckhard Müller.

Dr. Müller schließt mit den Worten: „Mir ist bekannt ist, dass mehrere Fraktionen im Stadtparlament seit Beginn der Legislaturperiode vor eineinhalb Jahren immer wieder AfD-Stadtverordnete gezielt ansprechen, um sie zu einem Fraktionsaustritt zu bewegen. Ich empfinde dieses Verhalten als empörend, denn dadurch werden demokratische Wahlentscheidungen ausgehebelt.

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