AfD-Rathausfraktion setzt Verkauf von Schwimmwindeln in allen Wiesbadener Bädern durch

Forderungen der AfD zeigen Wirkung. Die Fraktion wird sich weiter für eine bessere Durchsetzung der Badeordnung einsetzen.

Schwimmwindel

Baby mit Schwimmwindel

Wiesbaden (3. Februar 2017). In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Freizeit und Sport kündigte der Betriebsleiter der Bädergesellschaft mattiaqua, Thomas Baum an, dass ab Februar in allen Wiesbadener Bädern Schwimmwindeln  für Babys verkauft werden. Die AfD hatte in ihrer Pressemitteilung vom 7. Januar 2017 darauf hingewiesen, dass solche Windeln bislang nur im Thermalbad Aukammtal verkauft werden und in ihrem Antrag vom 25. Januar 2017, den Verkauf der Schwimmwindeln in allen Bädern gefordert.

Dimitri Schulz, sportpolitischer Sprecher freut sich: „Ohne den Druck und die Forderungen durch die AfD, hätte es hier keine Verbesserung gegeben.“ Er kündigt an: „Bei der Durchsetzung der Badeordnung werden wir weiter am Ball bleiben. Hier gibt es deutliche Verbesserungsmöglichkeiten.“

Den Vorwurf von Astrid Wallmann (CDU), die AfD habe sich des Themas Bäderhygiene populistisch bemächtigt und pauschale Vorwürfe an die mattiaqua-Mitarbeiter erhoben, weist er zurück. „Wir haben in beiden Pressemitteilungen und auch in der gestrigen Ausschusssitzung differenziert argumentiert. Wir haben zudem auch von Anfang an klar gesagt, dass wir die Verantwortung für die Durchsetzung der Badeordnung eher beim Management sehen.“

Dimitri Schulz

Dimitri Schulz

Bezüglich des Vorwurfes von Alexander Winkelmann (FDP), die zweite AfD-Pressemitteilung sei „rufschädigend“, steht Schulz auf dem Standpunkt, dass „nicht die Benennung von Missständen dem Ruf der Wiesbadener Schwimmbäder schadet, sondern die Missstände selber.“

Schulz kündigt an, dass die AfD das Thema „Bessere Durchsetzung der Badeordnung“ nun auch auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Betriebskommission mattiaqua setzen werde.

(Pressemitteilung AfD Rathausfraktion Wiesbaden Nr. 5/2017)

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