Ball des Sports – AfD-Rathausfraktion fordert stärkere Unterstützung für die Wiesbadener Hotellerie

Red carpet and rope barrierWiesbaden (18. November 2016). Die AfD Rathausfraktion kritisiert die bisherige Organisation des Shuttle-Services rund um den Ball des Sports. Dieser bringt Ballgäste auf Kosten der Landeshauptstadt nicht nur zu Wiesbadener Hotels, sondern auch zu Hotels nach Frankfurt.

Oberbürgermeister Sven Gerich verteidigte in der gestrigen Sitzung des Stadtparlaments diese Organisation des Shuttle-Services mit dem Hinweis, die Wiesbadener Hotels wären beim Ball des Sports bereits vollständig ausgelastet.

Der AfD-Stadtverordnete Robert Lambrou hielt Sven Gerich noch in der Sitzung einen Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 12. Februar 2016 vor. Die Zeitung hatte nach dem Ball des Sports Anfang Februar 2016 recherchiert, dass der „Schwarze Bock“ nicht so voll wie an anderen Wochenenden gewesen sei. Auch der „Nassauer Hof“ hätte eine etwas geringere Auslastung gehabt. Das „Dorint-Hotel“ meldete nur ein leichtes Plus. Lediglich das „Hotel Oranien“ wäre nach eigenen Angaben besonders voll gewesen.

AfD-Stadtverordneter Robert Lambrou

AfD-Stadtverordneter Robert Lambrou

Lambrou forderte den Oberbürgermeister gestern Abend auf: „Hören Sie auf, von einer angeblich vollständigen Auslastung der Wiesbadener Hotels beim Ball des Sports zu reden. Sorgen Sie in den anstehenden Verhandlungen mit der Deutschen Sporthilfe dafür, dass der von Wiesbaden bezahlte Shuttle-Service in Zukunft nur noch Wiesbadener Hotels ansteuert. Wer zahlt, kann auch Einfluss nehmen.“

(Pressemitteilung AfD Rathausfraktion Wiesbaden Nr. 13/2016)

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